Wer ein Haus besitzt, benötigt eine Hausversicherung bzw. Wohngebäudeversicherung. Sie deckt die Risiken durch Feuer und Leitungswasser sowie Sturm ab Windstärke acht und Hagelschäden ab. Versichert ist das Gebäude einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände. Das kann zum Beispiel ein fest verklebter Teppichboden oder eine Einbauküche sein. Aber auch Zentralheizungsanlagen und Sanitäreinrichtungen zählen dazu. Für die Einrichtung - alles was nicht fest eingebaut ist - braucht man eine Hausratversicherung.
Hausverwalter und Vermieter benötigen ein Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Die Risiken bei einem selbstgenutzten Haus sind in der Regel über die Privathaftpflicht abgesichert.
Während der Bauphase tragen Sie als Bauherr das Schadensrisiko auf der Baustelle. Mit einer Bauherrenhaftpflichtversicherung schützen Sie vor den finanziellen Folgen.
Wer einen Schaden anrichtet, muss dafür haften. Und zwar in unbegrenzter Höhe und lebenslang. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht: "Jeder, der das Eigentum, die Gesundheit oder das Leben eines anderen verletzt, muss Schadenersatz leisten".