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Bis Mitte der 90er Jahre wurde das Risiko von Überschwemmungen durch einen Fragebogen und Besichtigung des zu versichernden Objektes ermittelt. Erst im Jahre 2001 wurde ein einheitliches Zonensystem durch die Versicherungswirtschaft erstellt. Damals erfolgte die Einteilung in drei Gefahrenzonen, heute wird die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen in vier Zonen eingeteilt:
Gefährdungsklasse 1: statistisch weniger als ein Hochwasser alle 200 Jahre
Gefährdungsklasse 2: statistisch ein Hochwasser innerhalb von 50-200 Jahren
Gefährdungsklasse 3: statistisch ein Hochwasser innerhalb von 10-50 Jahren
Gefährdungsklasse 4: statistisch ein Hochwasser innerhalb von 0-10 Jahren
Verteilung der Gefahrenzonen:
Gefährdungsklasse 1: 88,6 %
Gefährdungsklasse 2: 8,9 %
Gefährdungsklasse 3: 1,1 %
Gefährdungsklasse 4: 1,4 %
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